Regenwälder voller Leben Regenwälder voller Leben
Welttag des Regenwaldes
Quinault‑Regenwald im Olympic‑Nationalpark, Washington, USA (© Chris Moore/Tandem Stills + Motion)
Obwohl sie nur rund 6 % der Erdoberfläche bedecken, beherbergen Regenwälder mehr als die Hälfte der weltweiten Artenvielfalt.
Am 22. Juni rückt der Welttag des Regenwaldes die letzten Regenwälder der Erde in den Fokus. Diese komplexen Ökosysteme bedecken nur rund sechs Prozent der Erdoberfläche. Sie liegen vor allem in tropischen Regionen wie dem Amazonasbecken, dem Kongobecken und in Südostasien und spielen eine zentrale Rolle für Klima, Wasserhaushalt und Artenvielfalt weltweit. Sie speichern große Mengen Kohlenstoff und beeinflussen regionale wie globale Wetter- und Klimasysteme.
Doch auch außerhalb der Tropen existieren Regenwälder. Das heute gezeigte Quinault-Gebiet im Olympic-Nationalpark im US-Bundesstaat Washington beispielsweise zählt zu den gemäßigten Regenwäldern. Regen, Nebel und milde Temperaturen schaffen dort ein dauerhaft feuchtes Mikroklima, in dem Sitka-Fichten, Hemlocktannen und moosbedeckte Ahornbäume gedeihen. Auf sogenannten „Nurse Logs“ wachsen junge Pflanzen aus abgestorbenen Baumstämmen, während Moose, Pilze und zahlreiche Tiere den Waldboden beleben. Der heutige Aktionstag erinnert uns daran, wie eng unser eigenes Handeln mit dem Schutz der Regenwälder verbunden ist.